Losung

für den 23.10.2017

Diene Gott mit ganzem Herzen und mit williger Seele! Denn der HERR erforscht alle Herzen.

1.Chronik 28,9

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Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben:

Evangelische Bestattung

Von Anfang an hat die christliche Gemeinde ihre Toten zur letzten Ruhe geleitet. Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und der Achtung gegenüber den Verstorbenen.

Trost, Foto: [lf] LupeTrost, Foto: [lf]

Im Mittelpunkt des Bestattungsgottesdienstes steht der Glaube an Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus wird durch den Tod nicht aufgehoben. Diese Gewissheit hat Christinnen und Christen zu allen Zeiten Trost und Zuversicht gegeben. Deshalb heißt es auch in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), dass im Gottesdienst zur Bestattung der gekreuzigte und auferweckte Herr Jesus Christus verkündigt wird.



Auch andere Formen als die Erdbestattung
In der Evangelischen Kirche im Rheinland gibt es keine Festlegung auf eine bestimmte Form der Bestattung. Neben der traditionellen Erdbestattung steht die Kirche den Angehörigen auch bei Feuerbestattung, Urnenbeisetzung bzw. Bestattung auf einem naturnahen Friedhof zur Seite. Für Absprachen zur kirchlichen Bestattung kann man sich entweder direkt oder über ein Bestattungsinstitut mit der Pfarrerin, dem Pfarrer oder dem Evangelischen Pfarramt in Verbindung setzen.

Kirchliche Bestattung erfordert grundsätzlich Mitgliedschaft
Die kirchliche Bestattung setzt grundsätzlich voraus, dass die Verstorbenen der evangelischen Kirche angehört haben. Waren die Verstorbenen noch nicht getauft oder nicht Mitglied der evangelischen Kirche, kann auf Bitten der evangelischen Angehörigen ausnahmsweise eine kirchliche Bestattung stattfinden, wenn die Verstorbenen sie nicht ausdrücklich abgelehnt haben.

Was tun im Trauerfall?
Wenn ein(e) Angehörige(r) gestorben ist, setzen Sie sich bitte zunächst mit einem Bestatter in Verbindung. Dieser übernimmt die Terminabsprachen für eine Bestattung mit dem Pfarrer/der Pfarrerin und dem Friedhof.

Wenn der Termin für die Bestattung feststeht, verabredet der Pfarrer/die Pfarrerin mit Ihnen, den nächsten Angehörigen, ein Trauergespräch. In diesem Gespräch erhält der Pfarrer/die Pfarrerin die notwendigen Informationen über die Verstorbene/den Verstorbenen, und es wird der Ablauf des Trauergottesdienstes und der Beisetzung auf dem Friedhof besprochen.

Am Wochenende nach der Bestattung gedenken wir der Verstorbenen in unseren Gottesdiensten.
Zu den Gottesdiensten am Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag heißt, werden die Angehörigen der Verstorbenen des abgelaufenen Kirchenjahres schriftlich eingeladen. In diesen Gottesdiensten wird noch einmal der Verstorbenen gedacht.

Wenn der oder die Verstorbene katholisch war und Sie oder andere Angehörige evangelisch sind, kann nach Absprache mit dem katholischen Pfarrer die Bestattung auch von einem evangelischen Pfarrer/einer Pfarrerin durchgeführt werden. Umgekehrt ist das ebenfalls möglich.

Die Evangelische Kirchengemeinde Urdenbach verfügt über einen gemeindeeigenen Friedhof.
Möglich sind hier Erd- und Urnenbeisetzungen in Reihen-, Wahlgräbern. Auch eine Beisetzung in einem Rasengrabfeld ist möglich. Der Evangelische Friedhof Urdenbach steht auch den Mitgliedern unserer Nachbargemeinden in Benrath und Garath offen.

 



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