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Evangelisch in Urdenbach

Prebyterien sagen JA zu einer Gesamtkirchengemeinde im Düsseldorfer Süden

Die fünf Kirchengemeinden des Düsseldorfer Südens befinden sich derzeit in einem Beratungsprozess. 

Abstimmungsergebnis am 30.5.15, Foto: Viktor Haas LupeAbstimmungsergebnis am 30.5.15, Foto: Viktor Haas

Das gemeinsame Treffen aller Presbyterinnen und Presbyter der fünf Kirchengemeinden im Düsseldorfer Süden am 30.5.2015 hatte knapp 60 JA-Stimmen zur Folge, denn alle Gemeinden stimmten einstimmig für eine gemeinsame Zukunft.

Was bedeutet diese Entscheidung für die Kirchengemeinden?

Die Evangelische Kirche hat zu Sparmaßnahmen aufgerufen. Pro 3000 Gemeindeglieder steht der Gemeinde eine volle Pfarrstelle zu. Mit Blick in die Zukunft sind die Gemeinden in ihren bestehenden Grenzen überbesetzt. Der Prozess zukunft kirche konzentriert sich auf ein Szenario 2030, in dem es noch drei kirchliche Standorte geben soll. Das sind Kirchen, an denen Gottesdienste stattfinden und die mit entsprechendem Personal (mind. 2 Pfarrstellen und Anteile an Küster- und Kantorendiensten) ausgestattet sind. Darüber hinaus wird es kirchliche Orte geben, an denen Gemeindeleben und Gottesdienste stattfinden werden.

Der Schritt hin zu einer Gesamtkirchengemeinde, bestehend aus den fünf Süd-Gemeinden, gibt uns die Möglichkeit ein Personal- und Gebäudemanagement zu betreiben, welches zukunftssicher finanzierbar sein kann. Konkret bedeutet das, dass es nur noch eine Körperschaft Öffentlichen Rechts geben wird, die Gesamtgemeinde, und damit auch ein Gesamtpresbyterium. In den bisher bestehenden Gemeinden werden Bereichsbresbyterien etabliert, die die Belange der Gemeindebereiche regeln und ggf. an das Gesamtpresbyterium leiten.

Gemeindegebiet aktuell, Grafik: Frau Knaak (Klarenbach) LupeGemeindegebiet aktuell, Grafik: Frau Knaak (Klarenbach)

Die derzeitigen Pfarrerinnen und Pfarrer unserer Gemeinden gehen sogar noch einen Schritt weiter und wünschen sich: Wenn es drei kirchliche Standorte geben soll, dann soll es auch drei Seelsorgebereiche geben und nicht mehr fünf. Angedacht ist, dass die Klarenbachgemeinde und die Kirchengemeinde Wersten einen Seelsorgebereich bilden, dabei die Grenzen rechts vom Industriegebiet etwas enger setzen und Reisholzer Gemeindeglieder zum Seelsorgebereich Benrath zählen. Weiter südlich bildet dann die Kirchengemeinde Urdenbach einen Seelsorgebereich mit der Kirchengemeinde Garath. Laut heutiger Prognosen würden dem erst genannten Bereich dann 2,7 Pfarrstellen, Benrath 1,9 und Urdenbach und Garath insgesamt 2,8 Pfarrstellen zustehen. Die Einteilung des Düsseldorfer Südens in drei Seelsorgebereiche legt die Überlegung nahe aus fünf Bereichspresbyterien nur noch drei zu machen. Diese Möglichkeit soll nun geprüft und beraten werden. 

Mögliches Zukunftsszenario, Grafik: Frau Knaak (Klarenbach) LupeMögliches Zukunftsszenario, Grafik: Frau Knaak (Klarenbach)

Was bedeutet diese Entscheidung für uns als Urdenbacher Gemeindeglieder?

Der Prozess soll mit der Bildung des Gesamtpresbyteriums und den entsprechenden Bereichspresbyterien im Jahr 2017 abgeschlossen sein. Im Februar 2017 sollen die nächsten Presbyteriumswahlen durchgeführt werden, so dass im März 2017 die Gesamtkirchengemeinde starten kann und nach der Wahl und Bildung der Bereichs- und Fachausschüsse im Mai endgültig arbeitsfähig ist.

Gebäude und Personalfragen müssen noch beraten werden. Nichtsdestotrotz wird es nach heutigen Überlegungen auf lange Sicht nur noch einen kirchlichen Standort in Urdenbach und Garath geben, das bedeutet, dass auch nicht mehr alle Kirchen in ihrem jetzigen Bestand erhalten bleiben und aus derzeit vier Pfarrstellen nur noch knapp drei werden. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass es nur noch eine Kirche geben wird. Dank der Möglichkeit von kirchlichen Orten sind noch viele Szenarien denkbar.

Am 8.6.2015 wurde folgender Beschluss gefasst:

"Das Presbyterium der Kirchengemeinde Urdenbach beabsichtigt vor dem Hintergrund des Synodalbeschlusses vom Herbst 2012 zum Prozess zukunft kirche eine Gesamtkirchengemeinde in der Region Süd zu gründen. Um die Gemeinde davon in Kenntnis zu setzen, wird eine Gemeindeversammlung nach Artikel 35 Absatz 4 KO am 25.10.2015 in der Heilig-Geist-Kirche nach dem Gottesdienst durchgeführt.
Nach der Anhörung der Gemeinde wird bis zum 30.11.2015 der Beschluss zur Gründung der Gesamtkirchengemeinde erfolgen.
Anschließend erfolgt die Antragstellung bei der Kirchenleitung.“

Am 25.10.2015 wird es eine Gemeindeversammlung in allen fünf Gemeinden geben. Bis dahin werden weitere Überlegungen geprüft sein und dort vorgestellt werden können.

An dieser Stelle gilt ein großer Dank allen an der Planung der Vision einer Gesamtkirchengemeinde im Düsseldorfer Süden Beteiligten.

 

Gesamtkirchengemeinde im Düsseldorfer Süden / Viktor Haas / Juni 2015



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