Losung

für den 23.10.2017

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Evangelisch in Urdenbach

Krankenhausseelsorge

Eine Begegnung im Sana-Krankenhaus Benrath: „Das ist ja schön, dass Sie kommen!“

Wie Gemeinde und Krankenhaus zusammengehören.

Krankenhausseelsorge, Foto: [mns] LupeKrankenhausseelsorge, Foto: [mns]

Mittwochs im Benrather Krankenhaus: Erst einmal wahrnehmen, wer da ist und wie lange schon. Kurzes Innehalten, aus der Hektik des Alltags aussteigen, um Zeit und ein offenes Ohr für die Menschen zu haben, die hier im Benrather Krankenhaus liegen.

„Das ist ja schön, dass sie kommen. Ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zur Kirche gehabt.“ So oder ähnlich beginnen die meisten Gespräche. Oft haben sie eine Richtung: das bange Hinwarten auf eine Diagnose oder der verzweifelte Versuch, sich damit abzufinden, hier sein zu müssen.

Für mich, die ich zu drei Vierteln in der Gemeinde, zu einem Viertel im Krankenhaus arbeite, ist das Krankenhaus wie ein Boot, in dem viele Menschen sitzen. Ihr Leben wird geprägt und beeinflusst von Krankheit, Leid und Tod, es kennt Wunden und Verletzungen, Mühsal und Traurigkeit. Es fällt schwer, die Niederlage menschlicher Möglichkeiten einzugestehen und die von der Natur gesetzten Grenzen zu akzeptieren.

In der Begleitung von Kranken, Leidenden, Sterbenden und Trauernden liegt die Herausforderung, sensibel zu sein für die Spannungen, die Leid und Tod aufdecken und die gemeinsame Verbundenheit zwischen sich und dem Gott des Glaubens zu entdecken. Das leidvolle Leben, die Nöte und Sorgen stehen in engem Zusammenhang mit dem eigenen Leid. Durch das ganzheitliche Menschenbild unseres Glaubens und in der Nächstenliebe möchten wir im Krankenhaus das Jesuswort aus dem Matthäusevangelium (Kapitel 25, Vers 36) erfahrbar zu machen: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.“

Wenn Sie im Benrather Krankenhaus liegen und einen Besuch, eine Krankensalbung, ein gemeinsames Abendmahl oder eine Segnung wünschen, so bitten sie die Schwestern und Pfleger mir eine Information ins Fach zu legen oder mich telefonisch zu erreichen. Ich werde dann versuchen, sie baldmöglichst zu besuchen.

Am vierten Mittwoch im Monat findet um15:00 Uhr in dem dem Krankenhaus angeschlossenen, gut erreichbaren Sana-Seniorenzentrum ein Gottesdienst statt, zu dem auch Patienten und Patientinnen eingeladen sind.

Juli 2012, [mns]

 



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