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Weltklimakonferenz in Polen

Klimapilger erreichen Kattowitz

Nach 90 Tagen und 1.770 gelaufenen Kilometern haben die deutsch-polnischen Klimapilgerinnen und Klimapilger ihr Ziel erreicht. Am Freitagnachmittag trafen sie im polnischen Katowice (Kattowitz) ein, wo derzeit die Weltklimakonferenz COP24 stattfindet.

Die Klimapilgerinnen und Klimapilger wollen mit ihrem Marsch der Forderung nach einem verbindlichen Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Welt-Klimaabkommens von 2015 zur Begrenzung der Erderwärmung, Ausstieg aus der Kohleverstromung und mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen Nachdruck verleihen.

Start des Ökumenischen Klimapilgerwegs war im September in Bonn. Manfred Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, hatte die Frauen und Männer mit auf den Weg entsandt. Mit dabei: Vertreterinnen und Vertreter von Umweltverbänden, Kirchengemeinden und anderen Organisationen. Viele waren etappenweise auf der rund 1.770 Kilometer umfassenden Route dabei.

Im Ziel nach 78 Stationen

Die Aktion wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz mit Sitz in Bonn sowie einem ökumenischen Bündnis aus 40 Organisationen, Initiativen und Unternehmen unterstützt. Dazu zählen auch die Aachener Hilfsorganisationen Misereor und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" sowie das Hilfswerk "Brot für die Welt".

Der Klimapilgerweg führte über 78 Stationen, darunter Düsseldorf, Hannover, Leipzig, Dresden und Berlin. Die Pilger besuchten dabei auch die drei großen deutschen Braunkohlegebiete wie den Hambacher Forst, Pödelwitz bei Leipzig sowie die Lausitz.

Brot für die Welt: Mehr Tempo im Kampf gegen den Klimawandel

Unterwegs warben sie mit Aktionstagen und weiteren Veranstaltungen für die Forderungen des Klimapilgerwegs. Am Sonntag planen die deutsch-polnischen Klimapilger in Kattowitz einen großen ökumenischen Abschlussgottesdienst gemeinsam mit Klimapilgerinnen und Klimapilgern aus weiteren Ländern.

„Mehr Tempo und mehr Ambitionen“ hat „Brot für die Welt“ im Vorfeld der Weltklimakonferenz angemahnt. Die Präsidentin des Hilfswerks, Cornelia Füllkrug-Weitzel, sagte: „Es ist höchste Zeit, mit Zukunftsmut die globale Herausforderung zur Bekämpfung des Klimawandels anzugehen.“ Die Weltklimakonferenz ist bis kommenden Freitag, 14. Dezember, zu Gast in Katowice.

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ekir.de / epd, neu / 07.12.2018



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